Partner und weiterführende Links

Hervorgegangen aus dem 1990 in Berlin gegründeten Verein »Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V.«, entwickelte sich die Stiftung zu einer bundesweit agierenden Institution politischer Bildung, zu einem Diskussionsforum für kritisches Denken und politische Alternativen sowie zu einer Forschungsstätte für eine progressive Gesellschaftsentwicklung. An der Arbeit der Stiftung beteiligen sich viele ehrenamtlich Aktive, als Mitglieder des Vorstandes und des Trägervereins, in den Vorständen der  Landesstiftungen, im wissenschaftlichen Beirat, in Gesprächskreisen, als Vertrauensdozentinnen und –dozenten und in den Auswahlausschüssen für die Vergaben von Stipendien sowie den Treuhandstiftungen.

Das Ostdeutsche Kuratorium von Verbänden e.V. (OKV) ist ein Netzwerk von Initiativen und Vereinen, die sich der Überwindung von Diskriminierungen, Defiziten und Benachteiligungen im Prozess der Vereinigung Deutschlands verschrieben haben. 

Die VVN-BdA ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Verfolgten des Naziregimes, Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern, Antifaschistinnen und Antifaschisten aller Generationen.

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

Dass dieser Schwur der befreiten Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald bis heute aktuell bleiben würde, hat damals, im April 1945, niemand geahnt. Er ist unverändert gültiges Leitmotiv der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN-BdA).

Der Schriftsteller und Arzt Friedrich Wolf 1888- 1953 nutzte die modernen Medien um seine Anliegen künstlerisch zu transportieren. Mit „Cyankali“ und „Professor Mamlock“ wurde der Dramatiker weltbekannt. 

Mit dem neuen Internetauftritt gibt sich auch die Friedrich-Wolf-Gesellschaft ein modernes Gesicht und Raum für vielfältigere Informationen. Wir starten die Seite mit dem aktuellen Veranstaltungsprogramm. Diese Seite befindet sich im Aufbau.

Keiner stirbt für sich allein.

In der Zeit in der ich als Bestatter arbeite stehe ich immer an der Schnittstelle zwischen dem Leben und dem  Sterben. Eine grundlegende Erfahrung machte ich in den Tagen, als ich meinen Vater die letzte Ehre erwies und ihn bestattete. Mein Vater wurde 83 Jahre alt. In seinem letzten Lebensjahr war die Altersdemenz in ihm. In mir sah er, der Professor der Kulturwissenschaften nur noch den Kapitän eines Dampfers der „Weißen Flotte“ und in sich den Steuermann. Obwohl wir beide nie zur See fuhren und auch sonst keine maritimen Träume gehabt haben, taten diese Gespräche uns beiden gut. Wir saßen in einem Boot und der Müggelsee wurde unsere Ostsee. Ganz zum Schluss gab er mir, als mein Steuermann  einen Rat „ Auch das kleinste Haar wirft seinen Schatten“, wenn ich heute meine Arbeit als Bestatter mache denke ich oft an diese Lebensweisheit und lasse mich von ihr leiten.